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Wie viel Netto bei 3.000, 4.000 oder 5.000 Euro brutto?

„Von meinem Brutto bleibt ja fast nichts übrig“ – diesen Satz hört man oft. Aber wie viel bleibt wirklich? Hier siehst du für drei typische Gehälter, was nach Steuern und Sozialabgaben als Netto übrig bleibt – und wie sich das durch die Reform bis 2028 verändert.

Netto bei 3.000, 4.000 und 5.000 € brutto

Beispielannahmen: ledig, keine Kinder, Steuerklasse I, gesetzlich kranken- und pflegeversichert, KV-Zusatzbeitrag 2,9 %, keine Kirchensteuer.

MonatsbruttoNetto 2026Netto 2027Netto 2028
3.000 €2.053,17 €2.060,25 €2.045,33 €
4.000 €2.604,00 €2.611,58 €2.591,33 €
5.000 €3.128,25 €3.136,92 €3.111,75 €

Auffällig: 2027 steigt das Netto leicht (Steuerreform), 2028 sinkt es wieder – vor allem wegen des voraussichtlich höheren Rentenbeitrags.

Was wird eigentlich abgezogen?

Vom Bruttolohn gehen zwei große Blöcke ab:

  • Steuern: Lohnsteuer und – bei höheren Einkommen – Solidaritätszuschlag; optional Kirchensteuer.
  • Sozialabgaben (Arbeitnehmeranteil): Rentenversicherung (9,3 %), Krankenversicherung (ca. 8,75 % inkl. Zusatzbeitrag), Pflegeversicherung (ca. 1,8 % + evtl. Kinderlosenzuschlag) und Arbeitslosenversicherung (1,3 %).

Zusammen macht das bei mittleren Einkommen grob 30–35 % des Bruttos aus.

Was dein Netto stark beeinflusst

  • Steuerklasse: Als Verheirateter mit Klasse III bleibt deutlich mehr; Klasse V weniger.
  • Kinder: Kindergeld erhöht dein verfügbares Einkommen, außerdem sinkt der Pflege-Zusatz.
  • Kirchensteuer: 8 % (Bayern, Baden-Württemberg) bzw. 9 % der Lohnsteuer, falls du kirchensteuerpflichtig bist.
  • KV-Zusatzbeitrag: je nach Krankenkasse unterschiedlich.
Dein Gehalt ist nicht dabei? Berechne dein persönliches Netto für 2026, 2027 und 2028 – mit Steuerklasse, Kirchensteuer, Kindern und optionaler Sonderzahlung.

Näherungswerte; Werte für 2027/2028 beruhen auf dem Reformpaket bzw. Projektionen. Keine Steuerberatung.

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